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Frühjahrsausfahrt des VFE am 20.Mai 2006
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| Am Startplatz in Erlangen vor dem Stammtischlokal |
Etwas unausgeschlafen, aber bei bestem Wetter und mit bester Stimmung trudeln die Teilnehmer um 7:30 vor dem Stammtischlokal ein. Und pünktlich brechen wir auf zur ersten Etappe nach Ebermannstadt.
Auf dem Marktplatz überfallen wir die Bäckerei Hetz und bunkern Grundnahrungsmittel für die weitere Tour.
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| | Auf dem Marktplatz in Ebermannstadt. |
Und jetzt gehts ans Eingemachte: hinter Streitberg etwas Steigung zum Eingewöhnen nach Gößmannsberg und wieder ins Tal hinab nach Breitenlesau und Plankenfels durch das obere Wiesenttal bis Hollfeld. Durch Kainach, Wonsees Zedersitz und Schirradorf fahren wir durch eine unwirkliche märchenhafte Landschaft, die teilweise an das Altmühltal erinnert.
Nach Welschenkahl und Kasendorf erreichen wir Krumme Fohre, wo wir wegen Sperrung in Döllnitz eine Ausweichroute nehmen müssen, über Windischenhaid und Lanzenreuth erreichen wir wieder die geplante Strecke. nach Dreschen, Forstlam und Leuchau haben wir die B58 gekreuzt, über Lindau und Trebgast, Schölmen und Hegnabrunn erreichen wir Neuenmarkt-Wirsberg und das Deutsche Dampflok Museum.
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| Parken vor dem "Deutschen Dampflok Museum" (DDM) |
Wir laufen in Neuenmarkt am Deutschen Dampflok Museum ein und parken direkt neben den Geleisen. Die Kollegen aus Schwarzenbach (rund um den Döbraberg) sind schon vor uns da und wir eilen zum Museumseingang.
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| Impressionen aus dem Deutschen Dampflok Museum |
Die - leider viel zu kurze - Führung durch das Museum ist ausgezeichnet gemacht, wir bekommen die nahezu untergegangene Welt der Dampfeisenbahn auf das Beste präsentiert. Man könnte noch lange in dem gut bestückten Museum stöbern und entdecken, aber die Bahnfahrt ruft. Einzig die Beleuchtung des Lokschuppens - da waere Verbesserung drin. Allein an der Modellbahnanlage, ein Nachbau der Schiefen Ebene in HO, kann man Stunden verbringen. Wegen der knappen Zeit reicht es auch nicht mehr für das Freigelände mit der Kleinbahnanlage.
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| Fahrt über die "schiefe Ebene" nach Marktschorgast |
Trotz langfristiger Reservierung werden wir zur Bahnfahrt in einen bereits mehr als voll besetzten Schienenbus "gestopft" und kommentarlos die Schiefe Ebene hinauf nach Martkschorgast gekarrt.
Im Bahnhof Martkschorgast ist eine interessante, aber schlecht beleuchtete Ausstellung (ob es da Strom gibt?) zur Bahnstrecke "Schiefe Ebene". Nach einer durstigen halben Stunde werden wir ebenso kommentarlos zurück transportiert. Da kann sich das DDM mal eine ganz dicke Scheibe von der DFS absehen - das Preis/Leistungsverhältnis des DDM ist hier jedenfalls unter aller Sau.
Und jetzt geht es nach Neufang zur Mittagsrast.
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| Mittagsrast im Gasthof Steinlein |
Nur einen Katzensprung vom DDM entfernt stoppen wir zur Mittagsrast in Neufang beim Gasthof Steinlein. Dieses Lokal hat sich ein "summa cum laude" verdient - perfekte Bedienung, ausgezeichnetes, reichliches und schmackhaftes fränkisches Essen, wie von Zauberhand für alle auf dem Tisch, günstige Preise - einfach traumhaft.
Leider werden wir nun doch mit Regen beglückt, sodass wir auf dem Weg von Neufang über Neuenmarkt nach Feuln (wo wir alle fotografiert werden), durch Trebgast nach Neudrossenfeld, über eine unbefestigte Strasse nach Neustädtlein und Lahm ausser tiefhaengenden Wolken und Dunst recht wenig von der herrlichen Landschaft zu sehen bekommen. Durch Mistelfeld gelangen wir zum Kaffestop nach Oberailsfeld.
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| die Kaffeepause in Oberailsfeld |
Wir erreichen den Brauerei-Gasthof "Polster" in Oberailsfeld im Regen zur geplanten Kaffepause. Hier ist man nicht so recht vorbereitet auf unser Kommen (oder das Tief ?), denn weder Räumlichkeiten, Bedienung noch Kuchenmengen sind überzeugend, auch wenn man sich schlußendlich doch sehr bemüht.
Am Ende der Kaffepause hat sich das Tief verzogen, bei böigem Wind lacht uns wieder die Sonne. Leider benutzen viele dies zur Heimreise, eigentlich schade, denn man hatte doch recht wenig Gelegenheit, mit den Oldtimer-Freunden des jeweils anderen Stammtisches in Kontakt zu kommen und "Benzin" zu plaudern.
Nur ein kleiner Rest kann sich dazu durchringen, über Pottenstein, Gößweinstein zum Aussichtspunkt Wichsenstein zu fahren.
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| der "harte Kern" in Wichsenstein |
Nur die "Kernmannschaft" des VFE fährt die Strecke bis zum Ende in Wichsenstein und erklimmt die Burgruine. Ich finde das recht un-nett gegenüber dem Organisator, der sich mit der Streckenführung eine Heidenarbeit gemacht hat - und die paar km Umweg hätten auch keinem geschadet - schliesslich sind wir ja zum "Fahren" zusammengekommen. Bis nach Gräfenberg und der Bundesstr. nach Nürnberg sind es von hier nur wenige Kilometer.
Und dann machen wir uns an den "Rücksturz" nach Erlangen, unterwegs deuten Blätter und Äste auf der Strasse vom Wüten des Tiefs "Gertrud" um uns herum.
Ein ganz dickes "Danke" an Thomas, der sich diese tolle Streckenführung ausgedacht hat und uns einen tollen, erlebnisreichen Tag im Freundeskreis mit den Oldtimern beschert hat.
Die Meldung im Spiegel zum Samstag, 20.5.2006:
"Heftige Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern sind über Teile Deutschlands hinweggefegt - mit verheerenden Folgen. Ein Mann kam ums Leben. Weitere Menschen wurden verletzt.
Im niedersächsichen Hameln wurde ein 71-jähriger Mann aus Bielefeld im Stadtzentrum von einem herabfallenden Ast getroffen und tödlich verletzt, teilte die Polizei mit. In der Nähe von Laufach bei Aschaffenburg stürzte ein Baum auf das Auto eines 44-jährigen Mannes. Er wurde eingeklemmt, von der Feuerwehr befreit und mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus gebracht. In Würzburg wurde eine Passantin von einer umstürzenden Seitenwand einer Weinfestbude verletzt. Sie erlitt Verletzungen an Kopf und Bein und kam ebenfalls in eine Klinik.
Der Sturm hatte am Samstag vor allem über Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Nordbayern gewütet und teilweise Orkanstärke erreicht. In Würzburg maß der Deutsche Wetterdienst Böen mit bis zu 120 Stundenkilometern. Grund für das Unwetter ist nach Angaben des Deutschen Wetterdiensts ein von Irland über die Nordsee ziehendes Sturmtief namens "Gertrud", das in Deutschland für schauerartigen Regen und Gewitter bis hin zu Hagelschlag und orkanartigen Böen sorgte."
Und alles, was die VFE-Ausfahrt abbekam, war ein bisschen Regen vom Mittagessen bis zur Kaffeepause, bis Mittags war das Wetter sogar ausgesprochen sonnig - sage noch einer, wir hätten kein Glück mit dem Wetter ....
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